Autor: Moritz Stoldt

September 2014

Die Social Business Stiftung live im September

Wir laden Sie ein, die Arbeit der StiftuMein_Jahr_in_China_300pxl.jpgng im September persönlich kennenzulernen.

1. Vortrag „weltwärts“ in Hamburg

Mariam, eine von uns geförderte weltwärts-Stipendiatin, lädt zu Ihrem Vortrag „Mein Jahr in China“ ein.

Zeit: Mittwoch, 24.09.2014 um 19 Uhr
Ort: Philippuskirche, Manshardtstraße 105 in Hamburg Horn

2. Stiftungsfrühstück in Wiesbaden

Thema des nächsten Stiftungsfrühstücks ist „Mission Related Investing – Wenn der Kapitalstock mehr bewegt“.
Der Stifter hält den Vortrag „Mikrofinanz – der Klassiker des Mission Related Investment“ und steht im Anschluss gern für Gespräche zur Verfügung.

Zeit: Dienstag, 30.09.2014 um 9 Uhr
Ort: Roncalli Haus, Friedrichstraße 26-28, 65185 Wiesbaden

September 2014

In diesem Jahr fördern wir vier junge Erwachsene mit einem mit einem weltwärts-Stipendium, in dem wir Mitglied in ihrem jeweiligen Förderkreis wurden.

RTEmagicC_Sophia_Watermeier_60x90.jpg.jpgSophia Watermeier aus Dortmund hat über ihre Entsendeorganisation, das Rote Kreuz, ihr Freiwilligenjahr in Kolumbien bereits im August angetreten. Sie will Kindern Freude an der englischen Sprache vermitteln und ihnen so neue Möglichkeiten auf ihrem Lebensweg eröffnen. Ihre Erfahrungen schildert sie ab sofort in ihrem Blog.

rtemagicc_lisa_flyerbild_60x90-jpgDer Einsatzort von Lisa Diekmann aus Ascheberg in der Nähe von Münster ist die Rainbow School in Dschang im Kamerun. Dort wird sie nicht nur Lehrer unterstützen, sondern auch in den Fächern Information, Technology and Communication sowie Deutsch selbst unterrichten. Außerdem will sie eine Sport-AG initiieren.

rtemagicc_grosse-rueschkamp_60x90-jpgSophie Große-Rüschkamp aus Hamburg reist im August für ein Jahr an die Viktoria School in Mwanza, Tansania. Sie wird sich im Unterricht und in der Verwaltung für Kinder vom Kindergartenalter bis zur siebten Klasse einsetzen und versuchen, möglichst viele Kinder individuell zu unterstützen.
Auch Sophie hat uns ihren ersten Bericht schon geschickt.

rtemagicc_timo_60x90-jpgTimo Hanke aus Hamburg verbringt seinen Freiwilligendienst in Israel. In Jerusalem unterstützt er geistig behinderte Kinder und Juendliche in ihrem Schulalltag. In einem zweiten Projekt arbeitet Timo in einer Shoah Begegnungsstätte zusammen mit Überlebenden der zweiten und dritten Generation.
Hier Timos erster Bericht.

Wir wünschen unseren Stipendiaten viel Erfolg und freuen uns auf ihre Berichte.

August 2014

Ihre Hilfe kommt an!
Erste Erfolge bei Ebola-Aufklärung in Sierra Leone – Ausweitung geplant

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Dank Ihrer Spenden nach unserem Aufruf Ende Juli konnten wir 300 Menschen intensiv über das Ebola-Virus aufklären und mit einer Grundausstattung an Desinfektionsmitteln versorgen.
Das Foto sowie ein Bericht über die Umsetzung in deutsch und englisch erreichte uns aus Sierra Leone (Bonthe Island). Mohamed Salia, seine Freiwilligen sowie die Menschen in Sierra Leone danken Ihnen allen für die schnelle Unterstützung!

Das Ebolavirus hält Westafrika weiter in Atem. Die Mikrofinanzkunden in unseren Projekten sind indirekt betroffen: Ihre Umsätze auf den Märkten der Dörfer und die Rückzahlungen der Kredite in den letzten Wochen haben sich halbiert.

Pressemeldungen über das Engagement der Social Business Stiftung:

  • Das Elbe Wochenblatt, Ausgabe Süderelbe, berichtet über die Ausbreitung von Ebola und darüber, was die Social Business Stiftung dagegen tut: Kampf gegen Ebola
  • enorm – Das Magazin für nachhaltiges Wirtschaften und ethischen Konsum: Gemeinsam gegen Ebola
    Bericht über die Kampagne unseres Projektpartners Mohamed Salia sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen der Epedemie
  • Der neue Ruf, eine wöchentliche Regionalzeitung berichtet über das Engagement der Social Business Stifung: Ebola mit Hilfe aus Finkenwerder bekämpft

Weitere Informationen über Ebola in Sierra Leone:

Ausweitung der Aktion

Aufgrund Ihrer zahlreichen Spenden können wir jetzt eine zweite Aufklärungsaktion im Umfeld der Mikrofinanznehmer und der Schüler und Lehrer auf Bonthe Island starten. Dazu fehlen uns jetzt noch ca. 1500 Euro, der erneut erforderlichen 3500,- Euro.
Es hat sich gezeigt, dass die Bewohner in Sierra Leone, die zum größten Teil nicht lesen und schreiben können, am meisten einheimischen Menschen vertrauen. Daher ist unsere Direkthilfe im Projekt genau der richtige Weg.

Ihre Spenden helfen

Ihre Spenden werden zu 100% für das Hilfsprojekt eingesetzt. Sollten mehr als 3500,- Euro eingehen, werden wir das Hilfsprogramm auf weitere Menschen ausdehnen, soweit dies durch Mohamed organisiert werden kann.
Überschüsse kommen gegebenenfalls unseren Projekten ADAKAVI BANK und Bonthe Youth Resource Center zugute.

Unsere Bankverbindung inkl. Überweisungsmöglichkeit mit PayPal finden Sie hier.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns – auch im Namen der Menschen in Sierra Leone!

Juli 2014

Ihre Hilfe bei der Ebola-Aufklärung durch Einheimische

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Das Ebolavirus hält Westafrika in Atem. Die Mikrofinanzkunden in unseren Projekten sind bereits indirekt betroffen, da ihre Geschäfte auf den Märkten der Dörfer aus Furcht vor Ansteckung zurückgehen.

Es hat sich gezeigt, dass die Bewohner in Sierra Leone, die zum größten Teil nicht lesen und schreiben können, am meisten einheimischen Menschen vertrauen. Die Furcht vor internationalen Helfern ist sehr verbreitet aufgrund ihrer virensicheren Schutzanzüge und der von Ihnen angewandten medizinischen Maßnahmen. Verstärkt wird diese Angst teilweise durch Aberglauben (siehe auch Bericht im „Stern“ vom 10.07.2014, Wie Herr Oularé das tödliche Virus überlebte.

Deshalb hat unser Projektleiter vor Ort, Mohamed Salia, die Aktion Ebola-Aufklärung durch Einheimische vorgeschlagen (siehe Anhang).

Start des Projektes Ebola-Aufklärung durch Einheimische

Ermutigt durch erste Spendenzusagen- und Eingänge konnten wir erste Schritte einleiten und haben Mohamed Salia grünes Licht gegeben und ihm 3500 Euro verbindlich zugesagt.
Die Aktion kann sofort mit 300 Menschen aus unseren Projekten beginnen.

Inhalte des Projektes Ebola-Aufklärung durch Einheimische

Mit dem Projektbudget finanzieren wir

  • die Lohnkosten von 250 Euro für eine lokale Krankenschwester, die die Menschen vor Ort im Juli und August über das Ebola-Virus aufklärt
  • ein Sanitärpaket für alle 300 Teilnehmer (4 Euro/Person)
  • ein Chlorpaket zur Wasserdesinfizierung (5 Euro/Person)
  • Getränke und Speisen während der Vorträge (2 Euro/Person
  • sowie den vergleichsweise geringen Aufwand für Broschüren (50 Euro) und Radiodurchsagen (180 Euro).

Ihre Spenden

Ihre Spenden werden zu 100% für das Hilfsprojekt eingesetzt. Sollten mehr als 3500,- Euro eingehen, werden wir das Hilfsprogramm auf weitere Menschen ausdehnen, soweit dies durch Mohamed organisiert werden kann.
Überschüsse kommen gegebenenfalls unseren Projekten ADAKAVI BANK und Bonthe Youth Resource Center zugute.

Unsere Bankverbindung inkl. Überweisungsmöglichkeit mit PayPal finden Sie hier.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns – auch im Namen der Menschen in Sierra Leone!

April 2014

Sophia_Watermeier_140x210.jpgAb Herbst 2014 wird die Social Business Stiftung wie in den Jahren zuvor zwei junge Menschen mit einem weltwärts-Stipendium unterstützen.

Das erste dieser beiden Stipendien haben wir an Sophia Watermeier aus Dortmund vergeben. Über ihre Entsendeorganisation, das Rote Kreuz, wird sie ein Freiwilligenjahr in Kolumbien verbringen. Dort will sie Kindern Freude an der englischen Sprache vermitteln und ihnen so neue Möglichkeiten auf ihrem Lebensweg eröffnen.
Mit ihren frisch erworbenen Spanischkenntnissen plant Sophia im Anschluss an ihren Freiwilligendienst Marketing & Kommunikation zu studieren.

In einem Blog wird uns Sophia über ihre Erfahrungen in Kolumbien berichten.

Die Social Business Stiftung wird ein weiteres weltwärts-Stipendium im Zeitraum 2014/15 fördern. Interessierte können sich ab sofort mit einem kurzen Bewerbungsschreiben – ca. 1 Seite – per E-Mail bewerben.

April 2014

Ein Jahr in Bolivien

Seit August unterstützt unsere weltwärts-Stipendiatin Antonia das Bolivianische antonia_140x220_03Kinderhilfswerk in Sucre. In den Randgebieten der bolivianischen Hauptstadt gibt es in den Jugendzentren für Antonia viel zu tun. In den Berichten, die sie uns schickt, berichtet sie uns über Land und Leute und über ihr Engagement für die Kinder in Sucre:

  • September 2013
    Antonia reist nach Bolivien und lebt sich in einer völlig neuen Welt ein. Sie lernt Ihr Stadtviertel, das Jugendzentrum und ihre Gastfamilie kennen und meistert die Herausforderungen des Alltags. Nicht immer gibt es fließendes Wasser!
  • Oktober 2013
    Der Alltag spielt sich ein, und neben Unterricht und Hausaufgabenhilfe ist auch noch Zeit für kulturelle Veranstaltungen, für Ausflüge, um das Land zu entdecken und natürlich für die Gastfamilie.
  • November 2013
    Neben den fast schon zur Routine gewordenen Kursen engagiert sich Antonia bei vielen Aktionen, um das Geld für einen geplanten Hauskauf durch das Jugendzentrum zusammenzubekommen.
    Bei einer Halloween-Party erhalten die bolivianischen Kinder eine Kostprobe westlicher Kultur.
  • März 2014
    Antonia backt deutsche Weihnachtskekse mit bolivianischen Kindern, erlebt den Karneval in Sucre und reist in den Sommerferien durch das Land. Nach ihrer Rückkehr stellen die Arbeit im Jugendzentrum und die Konfrontation mit der Not der Menschen sie vor neue Herausforderungen.

März 2014

Unsere Weihnachtsaktion 2013 sichert neue Kredite für die ADAKAVI Bank

quittung_300Wir danken allen Spendern, die uns bei unserer Weihnachtsaktion 2013 unterstützt haben ganz herzlich!
Allen voran steuerte die Firma Systrion

dank einer Weihnachtskartenaktion an Freunde und Geschäftspartner 1500 Euro bei. Leere Weihnachtskarten wurden verschickt. Und für jede, die Systrion bemalt zurückerhielt, überwies das Unternehmen einen Betrag an die Stiftung. Es waren viele Karten!

Aus den Spenden konnten über 100 Mikrokredite in Sierra Leone neu vergeben oder verlängert werden. Jeder Kreditnehmer erhielt von Tom Salia, dem Vater unseres Projektleiters, 300.000 Leones. Das entspricht etwa 50 Euro. Tom Salia betreut diese Kreditnehmer in 20 Gruppen zu je fünf Personen, die füreinander bürgen.

Mit den Krediten werden ganz unterschiedliche Geschäftsideen verwirklicht. So werden zum Beispiel Gerichte aus Reis oder Fisch zubereitet und verkauft. Andere Kreditkunden handeln mit Waren wie Schuhen, Seife oder Kleidern. Wieder andere bauen Kartoffeln oder Casava an.

Auszahungsbeleg_gross.JPG90% unserer Kreditnehmer im Süden Sierra Leones in der Gegend von Mattru sind des Schreibens nicht mächtig. Deshalb quittierten sie den Erhalt des Kredites mit ihrem Daumenabdruck auf dem Auszahlungsdokument. Die Kredite werden ab Anfang März in 30 wöchentlichen Raten zurückgezahlt.

Im vergangenen Jahr wurden die Mikrokredite dieser Gruppe in Mattru der ADAKAVI Bank zu 100% inkl. der Zinsen zurückgezahlt.
Ein großer Erfolg, der dazu beitrug, eine befreundete Stiftung für eine Zusammenarbeit zu gewinnen! Diese gewährt einen kleinen Kredit, so dass die ADAKAVI Bank langfristig von Spenden unabhängig wird.

Wir danken allen Unterstützern, die diesen weiteren Schritt des Projektes ADAKAVI BANK möglich gemacht haben!

Dezember 2013

Erfolgsgeschichten der ADAKAVI BANK

In den letzen zwei Jahren hat die ADAKAVI BANK beachtliche Erfolge erzielt. Lesen Sie den ADAKAVI_2013_Fatmatah_Salliu_180x270_01.jpgermutigenden Bericht unseres Partners Mohamed Salia über

  • Fatmata Sallieu, die mit Hilfe eines Kleinkredites einen florierenden Handel mit Manniok aufbauen konnte,
  • die Stärkung der Interessenvertretungen von Bergbaugemeinden bei Verhandlungen um kostbares Ackerland,
  • die Integration von Menschen die von HIV/Aids betroffen sind in die Gesellschaft und
  • die Unterstützung von Schülern im Bezirk Bonthe, um ihnen eine erfolgreiche Teilnahme an Schulabschlussprüfungen zu ermöglichen

ADAKAVI BANK – Stories of Change (Dec. 2013, englisch)
Erfolgsgeschichten der ADAKAVI BANK (Dez. 2013, deutsche Übersetzung)