Autor: Moritz Stoldt

März 2013

Ein Dankeschön aus Kamerun und Sierra Leone!

Durch die von Ihnen gewährte Unterstützung anlässlich unseres Aufrufs im Januar im Januar konnten unsere Projekte in Kamerun und Sierra Leone große Fortschritte erzielen.
Dafür möchten sich die beiden Projektleiter, Cléo Mahouva (Meyanga Projekt, Kamerun) und Mohamed Salia (ADAKAVI BANK, Sierra Leone) herzlich bedanken.

KAMERUN:
Die Social Business Stiftung hat dank Ihrer Spenden zusammen mit dem Verein Ana yi Africa die Feldstudie, die insgesamt 1 200 Euro kostet, je zur Hälfte finanziert. Sie wird seit Februar wie geplant durchgeführt. Sobald die Ergebnisse in deutscher Sprache vorliegen, werden wir Sie über den weiteren Fortgang des Projektes informieren!

SIERRA LEONE:
Dank Ihrer Spenden konnten 25 weitere Mikrokredite a 50 Euro vergeben werden und die Warteliste der Menschen, die auf einen Kredit warten, wurde kürzer.
Zur Zeit ist unser Projektleiter Mohamed Salia, wie schon im letzten Jahr, auf einem Kurzbesuch beim Projekt Konjorlloe in Liberia, ca. 5 Motorradstunden von Kenema entfernt. Dort wurde der im letzten Jahr begonnene Austausch über die Vergabe von Mikrokrediten fortgesetzt.

Januar 2013

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Unser neuer Projektpartner in Kamerun, die Meyanga Group, hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zum Entwicklungsprozess in Kamerun leisten, in dem sie Einzelunternehmer bei der Suche nach besseren Lebensbedingungen unterstützt.

Bisher passt die Planung der wirtschaftlichen Entwicklung in Kamerun nicht immer zu den Erwartungen und tatsächlichen Bedürfnissen der Zielbevölkerung. Die Wirkung der durchgeführten Aktionen wird oft nicht wahrgenommen, was die Entwicklung verlangsamt.

Aus diesem Grund wird die Meyanga Group zunächst eine Feldstudie durchführen, um die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung bezüglich ihrer Entwicklung herauszufinden und mögliche Maßnahmen, diese zu erreichen zu identifizieren.

Richtlinien zur Feldstudie des Meyanga Group Projekts

Januar 2013

annalena_gelassenheit_300x225Annalena, eine unserer beiden ersten Stipendiatinnen aus dem weltwärts-Programm, ist inzwischen aus ihrem ereignisreichen Freiwilligenjahr in Ecuador zurückgekehrt.
Mit einigen Wochen Abstand wagt sie eine erste Bewertung dieser Zeit, die sie für Ihr ganzes Leben bereichert hat und dankt noch einmal für den kleinen Beitrag der Stiftung.
Auch wir danken Annalena für Ihre informativen und oft bewegenden Berichte und wünschen ihr, dass sie auch ihre Chancen ergreift und das Allerbeste daraus macht!

Annalenas Brief

August 2012

Veranstaltungstipp: Kochtöpfe, Fahrräder, Solarlampen und Mikrokredite

bramfelder_laterne_logo.jpgAnhand zweier Projekte aus Sierra Leone (Mikrofinanzprojekt ADAKAVI BANK, 250 Menschen) und Togo (Mikrofinanz- und Social Business der Kopeme Group, 8000 Menschen) erläutert Gerhard Bissinger (56), wie es uns allen möglich ist, Menschen weltweit partnerschaftlich auf Augenhöhe einerseits mit Spenden in der Anfangsphase und danach mit verzinsten Krediten zu helfen eine Erwerbsgrundlage für sich und die Familie zu begründen und den selbstbestimmten Weg aus der Armut aus eigener Kraft zu gehen.

Ort und Zeit:
Freitag, 7. September, 19 Uhr
Bramfelder Laterne, Weltladen und Infozentrum Globales Lernen
Berner Chaussee 58, 22175 Hamburg

Folgetermin:
Mittwoch, 5. Dezember, 19:45 Uhr
VHS Ahrensburg

August 2012

weltwärts – der dritte (und letzte) Bericht von Gesine

gesine_02Gesines Freiwilligendienst in einer Gehörlosenschule nähert sich dem Ende. In Ihrem letzten Bericht erzählt sie uns, wie die vielen neuen Erfahrungen sie und ihre Sichtweisen in diesem Jahr verändert und bereichert haben.
Sie verscheigt uns auch nicht ihren Abschiedsschmerz und die etwas bange Frage, wie es in Deutschland nach einem Jahr im bunten, lauten, lebendigen Ghana wohl sein wird.

Wir haben uns über Gesines Berichte sehr gefreut und wünschen ihr alles Gute und viel Freude auf ihrem Weg!

Hier Gesines Bericht

August 2012

Studie Mission Investing für Stiftungen in Deutschland

Im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Stiftungen wurde von Melinda Weber (Impact in Motion GmbH) eine Studie zum Thema Mission Investing für Stiftungen in Deutschland erstellt. Ziel ist es, Stiftungen auf Mission- und Impact Investing aufmerksam zu machen und einen fachlichen Impuls für weitere Diskussionen zu geben.
Die Social Business Stiftung, als eine der ersten Stiftungen, die sich voll der Idee des Mission Investing verschrieben hat, war unter den 13 deutschen Stiftungen, die mit Beiträgen und Informationen bei dieser Studie mitgewirkt haben.

Studie herunterladen

Juli 2012

Neues Social Business in Kamerun

Kamerun_Cleo_Mahouva_150-225_2012-07.jpgCléo Mahouva (29) kommt aus Kamerun und studiert als Stipendiatin der Heinrich Böll Stiftung an der Uni Leipzig „Master in African Studies“.
Im Mai 2012 traf sie während einer Konferenz an der Uni auf den Infostand der Social Business Stiftung und fand hier ihre bereits existierenden Zukunftsideen bestätigt: „Das ist es, was ich machen möchte: Social Business!“
Im Juni sprach sie in Erfurt anlässlich des deutschen Stiftungstages 2012 mit Gerhard Bissinger und Heike Eggers, die neben der Stiftung auch die Genossenschaft African Social Business vertritt, und wir kamen überein, mit dem neuen Social Business Meyanga als Partner zu kooperieren.

Cléo sagt:
„Meyanga heißt in meiner Muttersprache Wurzeln. Ich habe mit Absicht den Plural gewählt, weil ich denke, jeder Baum braucht viele Wurzeln, um wachsen zu können. Ich werde den Menschen in Kamerun diese Wurzeln geben, und sie selber werden den Rest machen“.

So kann Cléo mit Unterstützung unserer Stiftung und der Genossenschaft Spenden und Kapital zur Realisierung ihrer Ideen einwerben und ihr Social Business in Kamerun auf den Weg zu bringen.

Ab August 2012 wird sie für die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) für ein halbes Jahr in Kamerun sein. Diese Zeit wird sie nutzen, um zunächst mit ihrem eigenen in der Studentenzeit angespartem Kapital ihre Social Business Idee praktisch zu beginnen. Sie ist sicher, dass Meyanga eine Kombination aus Mikrokrediten und erneuerbaren Energien als Social Business werden wird: ein wirtschaftlicher, nachhaltiger Weg aus der Armut in Kamerun.

Der Weg wird sicher steinig und lang, aber sie ist sich sicher, dass Social Business der richtige Ansatz zur Armutsbekämpfung ist. Spenden, die direkt ihrem Projekt zu Gute kommen sollen, bitten wir mit dem Kennwort Meyanga zu versehen.

Juli 2012

Mikrofinanzpartnerschaft Sierra Leone / Liberia begründet

Konjorlloe_Agrarfonds.jpg

Eine erfolgreiche Kooperation ergab sich zwischen unserem Projekt ADAKAVI Bank und dem regionalen Entwicklungsprojekt von Village People Empowerment (ViPeE) beim Aufbau einer neuen Mikrofinanzinstitution im Norden Liberias! Unser Projektleiter Mohamed Salia besuchte von Kenema aus in Sierra Leone Rudolf Janke vom Partnerprojekt in Liberia mit einer sechstündigen Mopedtour und gab sein Know-How in Sachen Mikrofinanz weiter, sodass innerhalb weniger Tage 100 Mikrokredite in Liberia nach dem Modell der ADAKAVI BANK vergeben wurden!

Hier ist der Bericht über diese erfolgreiche innerafrikanische Kooperation von Rudolf Janke, Projektleiter unseres Partnerprojektes „Konjorlloe“ in Liberia, der bei diesem historischen Ereignis dabei war.